Freitag 15. Dezember 2017

SPRACH- & LESEFÖRDERUNG

 

Wir unterstützen mit unseren Angeboten Eltern bei der Sprach- und Leseförderung ihrer Kinder mit Information, Erfahrungsaustausch und Tipps für Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag.

Sprache hilft! Sie hilft Eltern. Sie hilft Kindern.

Sprache ist mehr als Worte. Sprache ist Körpersprache, Schriftsprache, ... Sprache, das sind auch Bücher und Neue Medien.

 

 

   

Helga Bansch - Gänsefamilie

Wie lernen Kinder sprechen und lesen?

 

Jedes Kind entwickelt seine Sprach- und Lesefähigkeiten in seinem individuellen Tempo. Dabei geht es nicht darum, dass das erste Wort möglichst früh gesprochen wird, möglichst früh eine Fremdsprache gelernt wird oder der erste Satz möglichst früh gelesen wird. Kinder sollen Spaß am Umgang und am Spiel mit Wörtern und Sprache haben! Dies kann von Anfang an vermittelt werden. Sprache in all ihren Varianten, wie z.B. Lieder, Sprach- und Fingerspiele, Kniereiter, das Vorlesen, das Erzählen, das Diskutieren und Geschichten erfinden ... sollte zum Alltag von Kindern gehören.

 

Auch Bücher sind ganz früh Teil der Welt von Kindern. Zuerst vielleicht als Gegenstände, die mit Mund und Händen erkundet werden wollen, später als Quelle von Welten, die im Kopf entstehen dürfen.

 

Hier erfahren Sie mehr zur Entwicklung der Sprach- und Lesefähigkeit des Kindes. 

 

 

 

Helga Bansch - Grafik Froschmutter

Was können Eltern tun?

 

Die Basis der Sprach- und Lesefreude und die  Entwicklung dieser Fähigkeiten wird in der Familie gelegt.  Von Beginn an kommt den Eltern und anderen Bezugspersonen  daher eine große, fördernde Rolle zu. Sie vermitteln Spaß und Freude am Umgang mit Sprache im Alltag und unterstützen so ihre Kinder ab der Geburt.  Gleichzeitig  sind sie Vorbild mit ihrem eigenen Sprach- und Leseverhalten.

 

Eltern begleiten ihre Kinder in der Zeit des Spracherwerbs, später beim Erwerb der Lesekompetenz und auch während der Schullaufbahn wird von ihnen Unterstützung und Förderung erwartet.

 

Dazu kommt oft eine durch Migration oder unterschiedliche Muttersprachen der Elternteile entstandene Auseinandersetzung mit Mehrsprachigkeit, der sich Eltern in ihrer Erziehungstätigkeit gegenüber sehen.

 

Mehr erfahren Sie hier.

 

 

 

Helga Bansch - Grafik - Rabenmutter

Wie unterstützen wir Eltern?

 

Die Familie beeinflusst die Entwicklung des Spracherwerbs und der Lesekompetenzen maßgeblich und Eltern können als Vorbild die Freude an Sprache von Anfang an vermitteln. In Eltern-Kind Gruppen und Bildungsveranstaltungen werden Eltern und ihre Kinder von Geburt an im ganzheitlichen Sprach- und Leseerwerb begleitet und unterstützt. Durch die Vermittlung von Entwicklungswissen, Bewegungsspielen, Kinderreimen, Kinderliedern, Geschichten, Büchertipps u.v.m. erhalten Eltern vielfältige Werkzeuge zur Sprach- und Leseförderung ihrer Kinder. Dabei werden die Informationen und praktischen Anregungen an die jeweilige Entwicklungsphase des Kindes angepasst.

 

Im Herbst 2014 wurden österreichweit alle 1500 Eltern-Kind-Gruppen im Rahmen der Katholischen Elternbildung mit "Bücher-Schatzkisten" ausgestattet. Sie bringen Material, Impulse und Anregungen für das gemeinsame Bücher Anschauen und Lesen von der Eltern-Kind-Gruppe in die Familie. Details dazu finden Sie hier.

 

 

Wie sehen unsere Angebote für Eltern konkret aus?

 

Kurzfilm: Bücherschatzkisten

Sprach- und Leseförderung von Anfang an

 

 

  

Ein Beispiel aus der Steiermark finden Sie hier:

 

 

 

 

Hier geht es zu unseren Angeboten.

 

 

 

Fördern Sie Ihr Kind
beim Sprechen und Lesen!

Wir bieten Ihnen Unterstützung bei der Förderung Ihrer Kinder beim Sprach- und Leseerwerb in allen Altersstufen.

Wählen Sie aus unserem Angebot »

Kinder.Mund
Erkenntnisse, Stilblüten und viel Wahrheit stecken in den Aussagen von Kindern. Wir laden Sie ein zuzuhören und zu teilen.
Peter, 2,5 Jahre
Mama geht mit Peter spazieren. Vor einigen Tagen hat sie mit ihm den Vollmond betrachtet. Heute schaut Peter wieder zum Abendhimmel und sieht die Mondsichel des abnehmenden Mondes. Er meint entsetzt: Mama! Mond kaputt!
Emily-Sophie, 9
Wir sitzen beim Abendessen, Emily stützt ihren Kopf ab, gähnt oftmals und reibt sich die Augen.Sichtlich müde sagt sie mit träger Stimme: "Mama heute bin ich richtig BETTAKTIV!"
Leonie, 4
Wir lesen das Buch "Der König der Löwen". Ich blättere um und Leonie ruft:"Schau mal, der Löwe frisst einen Zebrastreifen"
http://www.sprache-hilft.at/